Vier Fragen an… Natalie Waltmann

Vier Fragen an… Natalie Waltmann

Natalie Waltmann*, Leiterin Kommunikation der Bank Cler, ist stolz auf die duale Strategie ihrer Bank. Wie diese aussieht und welche Massnahmen die Bank Cler in der Digitalisierung umsetzt, erfahren Sie im zweiten Beitrag unserer Serie «Vier Fragen an…».

Wie behauptet sich die Bank Cler im Schweizer Bankenmarkt und was sind die Hauptziele?
Natalie Waltmann:
Unsere Strategie beruht auf dem dualen Ansatz: Wir sind eine digitale Bank mit schweizweiter physischer Präsenz in urbanen Zentren. Einerseits haben wir in der Digitalisierung eine Vorreiterrolle eingenommen und mit «Zak» die erste Schweizer Smartphone-Bank auf den Markt gebracht. Zum anderen bauen wir derzeit unsere Geschäftsstellen um, damit wir unseren Kunden auch physisch ein Beratungserlebnis bieten können. Unsere erste umgebaute Geschäftsstelle in Zürich wurde in den Medien beschrieben als «…Mischung aus Wohnzimmer und Konferenzzone. Der erste Eindruck: etwas weniger formell als die Apple-Läden und etwas entspannter als die Swisscom-Shops» (Basler Zeitung, 20.5.2017). So möchten wir sein. Mit dieser dualen Strategie wollen wir neue Kundengruppen erschliessen und unseren Marktanteil weiter ausbauen.

Wieso investiert die Bank Cler so stark in die Digitalisierung?
Natalie Waltmann:
Digitalisierung hat bei der Bank Cler deshalb eine sehr hohe Bedeutung, da wir mit unserem auf die urbanen Zentren fokussierten Geschäftsstellennetz mit digitalen Angeboten die Möglichkeit haben, die gesamte Schweiz abzudecken. Physisch sind wir also auf die urbanen Zentren fokussiert, digital erreichen wir die gesamte Schweiz.

Wie wird die Kommunikation der Bank Cler von der Digitalisierung herausgefordert?
Natalie Waltmann:
Die Geschwindigkeit in der Kommunikation hat stark zugenommen und die Anzahl Kommunikationskanäle ist enorm gestiegen. Es geht heute nicht mehr nur darum, eine Medienmitteilung zu verschicken und gegebenenfalls eine Information aufs Internet zu stellen. Die sozialen Medien und der optimale Mix mehrerer Kanäle sind gefragt. Man muss heute beim Content ansetzen und darauf aufbauend die Kanäle definieren. Eine grosse Herausforderung ist es dabei, die Botschaften und Informationen in geeigneter Form für die jeweilige Zielgruppe aufzubereiten.

Was unternimmt die Bank Cler im Bereich der sozialen Medien und was ist geplant?
Natalie Waltmann:
Seit unserem Rebranding im Mai 2017 sind wir auf den wesentlichen Social-Media-Kanälen vertreten: bei YouTube, Facebook, Instagram, Twitter und LinkedIn. Besonders bei YouTube konnten wir unsere Reichweite stark vergrössern. Die Handelszeitung hat in ihrer jüngsten Analyse erwähnt, dass das gute Abschneiden der Bank Cler besonders auffällt. Wir konnten im Vergleich zum Vorjahr zwölf Plätze gutmachen und sind nun auf Platz neun unter den Top-Ten-Banken der Schweiz. Ausserdem haben wir seit Mitte Mai 2018 einen Blog auf unserer Website eingerichtet, auf dem wir unsere Kommunikationsaktivitäten gebündelt veröffentlichen. Der Blog wird in Zukunft laufend ausgebaut.

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*Natalie Waltmann ist Leiterin Kommunikation und Mitglied der Direktion der Bank Cler, Basel. Nach dem Abschluss des Wirtschaftsstudiums an den Universitäten Freiburg im Breisgau und Basel als Master of Arts ist die Ökonomin nach verschiedenen beruflichen Stationen seit 2006 für die Kommunikation der damaligen Bank Coop und heutigen Bank Cler zuständig.